Die Logik des Scheiterns

Einer der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg liegt im Verstehen, wie Grösse verloren werden  kann“. (Jim Collins)

Wie kommt es, dass erfolgreiche und mächtige Unternehmen plötzlich in die Mittelmässigkeit abdriften oder gar untergehen? In „How the Mighty Fall“ (2009) blickt Jim Collins für einmal in die Abgründe des Scheiterns, nachdem er zuvor während Jahren dem Geheimnis wirtschaftlicher Erfolgsgeschichten nachgespürt hatte. Woran liegt es, dass von zwei Unternehmen, die sich lange Zeit parallel entwickelten, das eine untergeht, während das andere weiter an Grösse gewinnt?

Diesen Fragen spürt Collins auf methodisch bestechend überzeugende Weise nach, Weiterlesen

Bewertung von Marktnischen

Kundennutzenanalyse zur Beurteilung der Stabilität von Marktnischen

Die Ausrichtung auf Nischen- und Qualitätsmärkte ist eines der wichtigsten Erfolgsrezepte der Schweizer Wirtschaft. Wie aber findet man international starke Nischenmärkte? Zur Beantwortung dieser Frage bietet sich die Kundennutzenanalyse an. Sie dient als starkes Instrument zur Beurteilung der Stabilität von Marktnischen.

Der Kundennutzen ist das Verhältnis von „Relativem Preis“ zu „Relativer Qualität“ eines Produktes oder einer Dienstleitung und umfasst alle Einflussgrössen, die auf die Kaufentscheidung eines Kunden einwirken. Dabei ist der Relative Preis Weiterlesen

Österreichs Maschinenindustrie glänzt in Nischenmärkten

In Österreich setzen immer mehr Unternehmer ähnlich wie in der Schweiz auf die gezielte Bewirtschaftung von lukrativen internationalen Nischenmärkten. Vor allem Maschinenbauer wählen häufig diese Strategie, und dies mit grossem Erfolg.

Einen aufschlussreichen und spannenden Einblick in diese Entwicklung gibt ein ganzseitiger Artikel der NZZ: „Österreichs Maschinenbauer als Meister der Nische“, 30.10.2012. Der Autor des Beitrags porträtiert 6 Maschinenbauer und zeigt auf, Weiterlesen

Mitarbeiter – Champions der Innovation

Erfolgreiche Strategien werden intern erarbeitet. So lautet seit Jahren eine Kernthese unseres Ansatzes. Mitarbeiter, die in die Entwicklung der Unternehmensstrategie einbezogen werden, setzen sich mit Überzeugung für die Umsetzung ein. Zudem profitiert das Unternehmen von einem unschätzbaren Wissens- und Erfahrungsschatz.

Diese Position sehen wir durch starke Argumente des spanischen Ökonomen Xavier Sala i Martin in der jüngsten Ausgabe der „Unternehmerzeitung“ (Nr. 11, 2012)  bekräftigt. Weiterlesen

Nischenstrategien und die Internationalisierung der Schweizer Wirtschaft

Dass sich die Schweizer Wirtschaft trotz starkem Franken und weltweiter Wachstumskrise in erstaunlich robuster Verfassung hält, liegt zu einem grossen Teil an der wachsenden Fokussierung auf qualitativ hochwertige Produkte. Vorab in der Industrie erfolgte seit den 1990er Jahren eine beschleunigte Verschiebung hin zu technologieorientierten, wissens- und forschungsintensiven Produkten mit hoher Wertschöpfung. Eine massgebliche Rolle spielt dabei die akzentuierte Ausrichtung auf Nischenmärkte. Weiterlesen

Nischenmärkte als Erfolgsrezept der Schweizer Wirtschaft

Angesichts des internationalen konjunkturellen Umfeldes und des starken Schweizer Frankens sieht sich die Schweizer Wirtschaft mit zunehmend schwierigen Wettbewerbsbedingungen konfrontiert. Trotz schlimmster Befürchtungen hält sich die Schweizer Wirtschaft aber weiterhin erstaunlich gut. Schweizer Unternehmen zeigen, dass man auch unter den heutigen Bedingungen in vielen Branchen erfolgreich sein kann. Weiterlesen

Der starke Schweizer Franken – was Berater und Experten empfehlen

Auswertung von Fachartikeln Schweiz zum Thema Frankenstärke 2012

Die genauere Betrachtung der Empfehlungen, welche Berater, Professoren und Vertreter von Wirtschaftsverbänden den Unternehmen im Umgang mit dem starken Franken abgeben, fördert einen erstaunlichen Befund zu Tage: Nur gerade 5% der strategischen Massnahmen betreffen den Aufbau und das Ausschöpfen von Mitarbeiterpotenzialen. Angesichts der komparativen Vorteile der Schweiz mit einem starken Bildungs- und Forschungsbereich und der wachsenden Fokussierung der Schweizer Wirtschaft auf Qualitätsmärkte wäre zu erwarten gewesen, Weiterlesen

Henry Mintzberg

 

Strategiebildung durch Handlungsmuster und Lernprozesse

 

Mintzbergs Arbeiten über das strategischen Management gründen auf der Erkenntnis, dass Strategien nicht allein als Resultat der Planung auf Führungsebene entstehen. Strategien entwickeln sich oft aus Mustern der Unternehmenspraxis heraus und können ihren Ausgang überall im Unternehmen haben.

Einen zweiter Ankerpunkt seines Denkens bildet die Feststellung, dass die konventionelle formale strategische Planung kein strategisches Denken erzeugt, sondern „nur“ bestehende Strategien programmiert. Mintzberg macht an der formalen Planung gravierenden Irrtümer aus, Weiterlesen

Wettbewerb um die Zukunftsmärkte

Der Ressourcenorientierte Ansatz von Hamel und Prahalad

G. Hamel und C.K. Prahalad gehen vom Standpunkt aus, dass sich Strategieentwicklung mit dem Wettbewerb um den Chancenanteil in zukünftigen Märkten befasst und nicht wie im marktorientierten Ansatz mit dem Wettbewerb um Marktanteile im gegenwärtigen Markt. Im Fokus der Unternehmensstrategie stehen die für den zukünftigen Erfolg erforderlichen strategischen Kernkompetenzen und nicht Produkte oder strategische Geschäftseinheiten. Das Unternehmen ist als Portfolio von Kernkompetenzen zu betrachten. Nur „revolutionäre“ Unternehmen, Weiterlesen

Robert Simons: 7 Imperative der Strategieumsetzung

Es gibt sie noch, Bücher, die die Sache auf den Punkt bringen; Bücher, in denen sich der Autor nicht in grossen Theorien und ausschweifender Selbstdarstellung ergeht, in denen vielmehr in kurzer und prägnanter Form ein paar einfache Prinzipien dargestellt werden. Wenn man in diesen Prinzipien auch noch die eigene Erfahrung bestätigt sieht, hat sich die Lektüre gelohnt.

Diese Qualitäten besitzt ohne Zweifel Seven Strategy Questions (2010) von Robert Simons, in dem dieser sieben Imperative der Strategieumsetzung vorstellt – verpackt in sieben einfache Fragen. Simons, der als Professor an der Harvard Business School lehrt, Weiterlesen